Strategie Workshops für Führungskräfte

von schönen Worten zu verbindlichen Taten

Strategien entspringen dem geistigen Potential von uns Menschen – also unserer Fähigkeit, Zusammen­hänge zu erkennen, Sinn wahrzunehmen und vorwärts zu denken, zu planen. Strategien sollten in der Folge tief ins Leben hineinwirken und in der Wirklichkeit konkret werden. Vielfach führen aber Strategie-Papiere in Unternehmen – Leitbild, Vision & Co – ein wahres Schatten­dasein. Sie sind wohl mit viel Aufwand an Zeit, Energie und Kosten erarbeitet worden, spielen aber im Berufsalltag eine unwesentliche bis keine Rolle. Unverbindliche Prosa, schöne Worte.

Strategie Papiere sprechen irgendwie eine andere Sprache, abgehoben, abstrakt, nicht greifbar. Und in der Tat, strategische Texte fussen auch auf einer anderen Art zu denken, wie wir es im Alltag gewohnt sind: Die strategische Denkweise pflegt einen übergeordneten Blickwinkel. Das deutsche Wort «Strategie» leitet sich vom altgriechischen Begriff stratēgía ab, was «Feldherrenkunst» bedeutet. Unter Strategie werden in der Wirtschaft klassisch die (meist mittel- und langfristig) geplanten Verhaltensweisen der Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele verstanden. Oder, um es in der Sprache des Zeitmanagements (Eisenhover Prinzip) zu sagen: Strategisches Denken kümmert sich um die wichtigen Dinge, und nicht in erster Linie um die dringlichen Anliegen.

Trotzdem, die Frage bleibt im Raum: Wie werden aus schönen Worten verbindliche Taten?

Das Konzept

Die «Strategie Workshops für Führungskräfte» gehen bewusst einfach ans Werk: Sie führen in drei handfesten Schritten zu strategischer Klarheit: Das Fundament bildet erstens das Bewusstsein über die eigentliche Mission eines Unternehmens, die Aufgabe, der Auftrag, die Existenzberechtigung. Den Weg, wie die Mission zu erfüllen ist, den weisen zweitens die Werte eines Unternehmens. Und die Art und Weise, wie Kernwerte im Geschäftsalltag greifbar werden, dies beschreiben drittens die verbindlichen Leitsätze (für Mitarbeitende und für Führungskräfte).

Die strategische Ausrichtung eines Unternehmens geht somit hervor aus der Klärung von:
  • Mission
  • Unternehmenswerte
  • Leitsätze

Braucht ein modernes Unternehmen nicht auch eine Vision? − Nein, nicht unbedingt! Denn wer seine Mission kennt, sie ernst nimmt und bestrebt ist, sie Tag für Tag zu leben, macht das nicht nur heute, sondern auch morgen und in Zukunft.

Die Mission ist die Aufgabe, für die ein Unternehmen im Markt ist. Sein Versprechen, sein Beitrag für andere Menschen. Drei einfache Fragen führen zur Mission:
  • Was tun wir eigentlich, was können wir am besten?
  • Für wen erbringen wir diese Leistung?
  • Welchen Nutzen bringen wir mit unserer Leistung?

Die bewusst gelebte Mission generiert nicht nur Sinn, sondern weist auch den Weg in die Zukunft. Denn eine Mission kann ein Unternehmen gut erfüllen, oder kann sie recht, mässig, mittelmässig, sehr gut, ausgezeichnet oder gar exzellent erfüllen. Eine bewusst gelebte Mission birgt also immer auch Optimierungspotential in sich und ist so ein Sprungbrett in die Zukunft. In dem Sinne braucht es die schönen Worte einer Vision eigentlich gar nicht, sondern die verbindliche Aufgabe der Mission ist Antrieb genug, heute, morgen, in Zukunft.

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«Die wirkungsvollste Unternehmens- und
Zukunfts-Strategie besteht darin,
die Mission bewusst zu erfüllen − heute,
morgen und übermorgen.»
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Unternehmenswerte beschreiben die Art und Weise, wie die Mission idealerweise gelebt werden soll. Der nächste Schritt auf dem Weg zu strategischer Klarheit besteht also in der Definition der Unternehmenswerte:
  • Was ist uns wichtig beim Erfüllen unserer Aufgabe?
  • Wofür stehen wir?
  • Wofür stehen wir ein?

Mit einem klaren Wertekompass von 3-5 Kernwerten schafft sich ein Unternehmen ein starkes Profil. Und erreicht − nach aussen − eine eindeutige Positionierung. Nach innen bietet ein klarer Wertekompass jedem Unternehmen beste Voraussetzungen für eine stimmige Unternehmenskultur. Ohne klaren Wertekodex läuft ein Unternehmen Gefahr, in reines Reagieren abzurutschen, statt zu agieren und proaktiv die Zukunft zu gestalten. Oder es schreibt die Rezepte der Vergangenheit fort und fort.

Das Ziel: die verbindlichen Taten!

Nachhaltig erfolgreiche Unternehmen sind immer auch eingefleischte Werte­gemeinschaften. Werte verbinden: Unternehmenswerte binden Menschen ein in gemeinsame Ziele und Absichten. Wenn der jeweilige Wertekompass definiert und kommuniziert ist, dann sind die Werte verbindlich und verpflichtend. Ab diesem Moment der schriftlichen Definition der Unternehmenswerte kann (und muss) man sowohl das Verhalten der Mitarbeitenden und der Führungskräfte daran messen.

Der nächste Schritt hin zu den verbindlichen Taten besteht in der Formulierung von Leitsätzen. Leitsätze, die die jeweiligen Werte konkretisieren und das wünschenswerte Verhalten von Mitarbeitenden und Führungskräften auf den Punkt bringen − mit starken, aktiven, konstruktiven Aussagen. Zum Beispiel: «Wir stärken das Miteinander, indem wir uns selbst im Team engagiert einbringen und mitdenken, motiviert, proaktiv, ideenreich.» Wie beim Erarbeiten der Werte, so zählt auch beim Formulieren der Leitsätze jedes Wort. Denn nur der exakte, wirklich stimmige Ausdruck hat Kraft und weist den Weg hin zu verbindlichen Taten. Die klare schriftliche Fixierung der Verhaltensnormen ist ein Schritt im Prozess zur Verankerung der Werte (und ihrer Leitsätze) im Unter­nehmensalltag.

Das Vorgehen

Das Konzept der Strategie Workshops ist massgeschneidert anwendbar auf die Anliegen und Wünsche der jeweiligen Organisation. Sei es zum grundlegenden Klären der strategischen Ausrichtung oder zum nachträglichen Überprüfen einer bereits erarbeiteten Strategie, oder als periodische Kaderschulung – die Strategie-Reflexion von den schönen Worten zu verbindlichen Taten ist für jeden Führungsalltag ein bereichernder Prozess.

Nach einem unverbindlichen Erstgespräch unterbreite ich Ihnen gerne eine Offerte für ein passendes Vorgehen.

Kommen wir ins Gespräch.