«Jede Rede ist erlaubt,
nur nicht die langweilige»

STETS UNTERHALTSAM

«Delectare et prodesse» – dem Zuhörer eine «Freude bereiten» und ihm «nützen», so lautet in der antiken Rhetorikschulung die Forderung an eine gute Rede. Vergnügen und Freude nehmen dabei sogar den ersten Platz ein, denn sie sind Voraussetzung dafür, dass sich Menschen für Neues innerlich öffnen. Zum Beispiel für die Worte eines Redners.

Wer sich mit dem gesprochenen Wort beschäftigt, begibt sich unweigerlich auf das Spielfeld der Kreativität. Denn die Sprache ist ein fundamental kreatives System. Reden schreiben fordert und fördert Kreativität. Kreativität im Sinne von anders denken, vernetzt begreifen, ungewohnt kombinieren. Griffige Worte, anschauliche Reden kreieren Kino im Kopf des Zuhörers. Packende Worte wecken Bilder, Erinnerungen, lösen Gefühle aus, inszenieren Geschichten.

Wer die Ausdrucksmöglichkeiten der Sprache entdeckt, setzt sie bewusst ein, um seine Ziele zu erreichen, um anderen Menschen Orientierung und eine gute Zeit zu schenken. Begeistert und begeisternd.

In meiner Rhetorik-Beratung ist immer jede Menge Kreativität inklusive, ja, ich verstehe mich geradezu als Hofnarr für meine Kunden, um gemeinsam überraschende Ideen und eine lebendige, griffige Rede zu generieren. Eine Rede steht erst, wenn jedes Wort sitzt.