Texte

Texte müssen verstanden werden, damit sie beim Leser ankommen. Nur: Wie erreicht man Verständlichkeit in Texten? Das bekannte Hamburger Veständlichkeitskonzept von Schulz von Thun, einem Kommunikationspionier, listet vier Eckpfeiler für Verständlichkeit auf: Einfachheit (Gegenteil: Kompliziertheit), Ordnung (Gegenteil: Unübersichtlichkeit), Prägnanz (Gegenteil: Weitschweifigkeit) und Stimulanz (Gegenteil: Langeweile)

«Man muss die Mutter im Haus,
die Kinder auf den Gassen,
den Mann auf dem Markt fragen und ihnen
aufs Maul schauen wie sie reden.»

Stilregel von Martin Luther, 1483-1546
Reformator & exzellenter Rhetoriker

Einfach klar verständlich, ausdrucksstark

Einfachheit ist der wichtigste Verständlichmacher. Um Menschen mit Texten anzusprechen, muss man ihre Sprache sprechen. Das geht am besten mit einfachen Worten und kurzen Sätzen. Achtung also vor Schachtelsätzen, Abstrakta und Fremdwörtern. Griffig und handfest soll’s sein. Die Ordnung, der Aufbau des Textes muss zudem für den Lesenden immer nachvollziehbar und begreifbar sein. Sonst kommt das Gehirn nicht nach und «hängt ab». Je länger der Text, desto wichtiger wird dieser Punkt.

«In der Kürze liegt die Würze!?» Zwischen Kürze und Weitschweifigkeit muss in einem Text ein Mittelweg gefunden werden, der heisst nämlich nicht um jeden Preis «kurz», sondern «knapp». Knapp bedeutet, einmal das Wesentliche zu sagen. Kein Telegrammstil, der den Empfänger überfordert, kein Stakkato, sondern das Wichtigste einmal, knapp, klar und verständlich. Das verbale Dessert der Verständlichkeit ist die Forderung nach «Stimulanz». Stimulanz dient dazu, den Empfänger emotional anzusprechen, anzuregen und zu bewegen. So bleibt zum Beispiel eine bildhafte Sprache länger im Gedächtnis haften.

Angebot

Texte à la carte

Als erfahrener Texter stehe ich Ihnen für alle Arten von Texten zur Verfügung, vom Naming, dem prägnanten Slogan, dem knackigen Blog für den schnellen Lesekonsum bis hin zum persönlichen Liebesbrief und dem ausführlichen Geschäftsbericht. Oder möchten Sie gar ein eigenes Buch schreiben?

  • Alltagstexte: Infoschriften für Mitarbeitende, anspruchsvolle Briefe, Antwortschreiben auf Reklamationen, Neujahrskarten, Stellenausschreibungen, Inserate
  • Geschäftsberichte: Referenzbeispiel zum Thema «Gastfreundschaft»: SGV Geschäftsbericht 2015 (PDF) Konzept und Text, für konsequente Durchgängigkeit.
  • Broschüren: Referenzbeispiel zum Thema «Raum für Zukunft»: Pistor WUZ Maganzin (PDF) Konzept und Text aus einem Guss.
  • Webseiten, zum Beispiel www.vectis.ch. Konzept und Text.

Text Seminare in Unternehmen

Jede Textzeile, die ein Unternehmen verlässt, ist eine Visitenkarte nach aussen. Wie gut, wenn Mitarbeitende bewusst einen stimmigen Schreibstil pflegen und so – Wort für Wort – das Image und den Erfolg eines Unternehmens mitgestalten. Bewusst gelebte Textkultur ist in einem Unternehmen ein Wettbewerbsfaktor mit Zukunft!

1. Seminarblock, persönlich schreiben: Get the feeling: Das Sprachgefühl • Schreiben heisst kommunizieren • Kundenorientierung • Schreibe wie du sprichst, nur…• Schreiben heisst denken • Textanalysen/ Wortschatzübungen • Textkultur: persönlich, bündig, griffig, süffig • der alte Kanzleistil, Modalverben • üben, üben, üben

2. Seminarblock, bündig schreiben: Verständlichkeit • Personelle Texte: Bewerbungsschreiben/Antwortschreiben • Hauptwörterei, schlank schreiben • Üben, üben, üben

3. Seminarblock, griffig schreiben: Starke Verben, AIDA – die attraktive Formel • Einladungsschreiben • Adjektive • Üben, üben, üben

4. Seminarblock, süffig schreiben: Beschwerde-Management - Kommunikation & Kundenorientierung II • sinnlich, kreativ schreiben • Die Satzzeichen • Ideen à discrétion! • Dankesbrief • Üben, üben, üben