«Verbessert sich die Kommunikation, so steigt
das gegenseitige Verständnis, das Vertrauen»

Christel Frey,
aus: «Erfolgsfaktor Vertrauen»

Es geht um Verstehen

Das Ziel der Kommunikation ist gegenseitiges Verstehen und Verstanden-Werden. Sich Verstanden-Fühlen ist eines der grundlegendsten menschlichen Bedürfnisse. Verstehen generiert Sinn. Zudem schafft Verstehen die Vertrauensbasis für ein erfolgreiches, gemeinsames Miteinander.

Nicht-Verstehen dagegen bedeutet Bedrohung. Ohne Verstehen und Sinn entsteht in uns eine abwehrende Haltung. Unser Gehirn will aber Sinn, Vorteil, Nutzen, Verstehen. Verstehen bedeutet, sich in Menschen hineinzuversetzen, zuzuhören, wahrzunehmen, mit Unterschieden zu rechnen, sich einzulassen. Gelingende Kommunikation erfordert Offenheit.

Verstehen wir einander wirklich? Das hundertprozentige Verstehen von Mensch zu Mensch ist kaum möglich, denn die zwischenmenschliche Kommunikation ist ein zu komplizierter und störungsanfälliger Prozess. Es liegt in der Natur menschlicher Kommunikation, dass Störfaktoren das Verstehen und Verstanden-Werden beeinträchtigen. Erkennen wir die Gefahr des Nicht-verstanden-Werdens, dann fragen wir als Empfänger bewusst nach oder wir lassen uns als Sender eine Nachricht wiederholen.

Angebot

«Wer sich sprachlich weiterentwickelt,
wächst auch als Führungspersönlichkeit»

Dr. Richard Egger,
Professor HSLU

Coachings
«Sprach- und Kommunikations-Kompetenz entfalten»

Führen heisst kommunizieren, heisst mit der Sprache handeln. Führungskräfte handeln, indem sie reden, indem sie kommunizieren ‒ wenn sie Mitarbeitende fördern und fordern, wenn sie erklären und motivieren, wenn sie verhandeln und Konflikte schlichten, tun sie das vor allem mit ihrer Sprache. Und genau diese wird nun von der Digitalisierung zunehmend in die Ecke gedrängt. Wollen Führungskräfte weiterkommen, müssen sie der Sprache wieder das Gewicht zurückgeben, das sie in der Menschenführung immer schon hatte. Ein Leader gewinnt an Profil, indem er mit der Sprache gekonnt, sorgfältig, präzise, nuanciert umgeht – professionell eben.

Kommunikationskompetenz ist die Fähigkeit, gute Verbindungen zu Menschen herzustellen. Das Sender Empfänger-Prinzip fordert, dass vor allem der Sender dafür verantwortlich ist, wie seine Aussagen beim Gegenüber ankommen und verstanden werden.