«Rem tene, verba sequentur»

(Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte)

Cato, 249-149 v. Chr.
römischer Rhetoriker und Staatsmann

KLAR VERSTÄNDLICH

Klare Botschaften und treffende Worte sind kein Zufall. Reden schreiben ist Denkarbeit, ja manchmal geradezu Knochenarbeit! Wenn man wieder einmal nicht die richtigen Worte findet, dann liegt es meist nicht an den Worten, sondern an der Klarheit der Gedanken.

Was tun? – mein Tipp für uns in der Schweiz: Auf Schweizerdeutsch einem (fiktiven oder realen) Freund erzählen, was man eigentlich sagen möchte, um sich so auf den Gedankenbahnen der Mundart zur Klarheit durchzuringen. Beherrsche die Sache, dann folgen die Worte.

Die Gedankenklarheit zeigt sich in der Folge auch in der Struktur einer Rede. Reden sind eine Kette von Gedankenperlen, eine nach der anderen aufgereiht: Wort für Wort, Satz für Satz, Gedanke für Gedanke. Eine Kette, die in sich schlüssig und nachvollziehbar ist. Wie Studien belegen sind «Gliederung und Ordnung» grundlegende Eckpfeiler für die Verständlichkeit von Reden. Wir wollen als Zuhörer wissen, woran wir sind.

Eine zweite Forderung punkto Verständlichkeit ist Einfachheit! Kompliziert denken und einfach reden. Kompliziertes und Schwieriges in einfache Worte kleiden, das ist die Kunst erfolgreicher Redner. Einfache, verständliche Worte, klare Botschaften.

In meiner Rhetorik-Beratung verstehe ich mich auch als Klartexter, der genau zuhört und konsequent nachfragt, um gemeinsam mit Ihnen aus der Gedankenvielfalt zu klaren und kernigen Botschaften zu gelangen. Das beharrliche Auf den Punkt-Denken entspringt meiner langjährigen Texter-Tätigkeit.