Mutmacher-Reden – klare Botschaften in herausfordernden Zeiten

Ermutigung ist eine Schlüsselaufgabe von Führungspersönlichkeiten: Wer es schafft, einem Menschen oder einem Team Mut zu machen, hilft ihm, über seine Grenzen hinauszuwachsen. Und wer es schafft, eine Organisation zu ermutigen, eröffnet ihr neue Perspektiven. Aus der Analyse verschiedenster Reden im Rahmen der Corona-Herausforderung hat sich eine Art Bedienungsanleitung für Mutmacher-Reden ergeben.

Sei es als Chefarzt im Regionalspital, als Leiter einer Schule, eines Pflegeheims, sei es als Präsident eines Sportvereins, als Gemeindepräsidentin von Schinznach Dorf oder als Geschäftsführer des grössten Arbeitgebers in der Region ‒ ermutigende Worte von Führungspersönlichkeiten unterstützen Menschen dabei, sich aktuellen Herausforderungen bewusst zu stellen und so Schwierigkeiten gemeinsam zu meistern.

Eckpfeiler der Mutmacher-Reden

Unter dem Begriff «Mutmacher-Reden» meine ich nicht nur die Reden, die mit grosser Kelle angerichtet sind und vor dem Plenum gehalten werden, sondern ich verstehe darunter die ganze Palette ermutigender Worte, die von Führungskräften ausgeht: vom persönlichen Gespräch, dem Telefongespräch, über die Sitzung im Team bis hin zur Videobotschaft und dem Teams-Meeting. Mutmacher-Reden weisen charakteristische Parameter auf, die die ermutigende Wirkung hervorrufen.

Das Fundament von Mutmacher-Reden ist ein unverfälschter Blick auf die problematische Situation, dann braucht es einen emphatischen Brückenschlag zu den Zuhörenden. Denn eine Führungskraft spricht wohl zu einem Thema, sie spricht aber vor allem auch zum Publikum. Nun ist die Bühne angerichtet für tiefergehende, für sinn- und werteorientierte Gedanken ‒ Gedanken wie Veränderungsbereitschaft, Selbstbewusstsein und Zusammenhalt. Mutmacher-Reden generieren Sinn und schenken Orientierung. In dem Sinn weisen sie zu guter Letzt auf neue Möglichkeiten hin, auf mögliche neue Handlungsspielräume und neue Wege.

1. Der schonungslose Blick auf die Situation

Ermutigung beginnt mit Akzeptieren ‒ mit Akzeptieren dessen, was jetzt ist. Es gilt, die problematische Situation wertfrei wahrzunehmen, exakt zu beschreiben, nichts zu beschönigen, nichts zu verharmlosen, keine Schuldzuweisungen, nichts schlechtzureden, nicht zu übertreiben, nicht zu dramatisieren. Einfach «Ross und Reiter beim Namen nennen». Alle Fakten auf den Tisch. Ehrlich, klar, geradeheraus. Der klare, unverfälschte Blick auf die Realität, so wie sie eben gerade ist ‒ dies zeigen die Worte dieses Geschäftsführers:

«… hinter uns liegen schwere Monate. Die rasante Ausbreitung des Corona-Virus auf der ganzen Welt hat binnen kurzer Zeit all das auf den Kopf gestellt, was für uns selbstverständliche Normalität und Alltag war. Niemand hatte so ein Szenario vorher für möglich gehalten. Wie viele Unternehmen ist auch unser Betrieb voll von den Auswirkungen dieser Pandemie erfasst worden. Lange Zeit stand überhaupt nicht fest, ob es überhaupt weitergehen kann …» (Redenauszüge, aus: www.redenwelt.de)

Und an anderer Stelle heisst es zu Beginn einer Mutmacher-Rede

«Das Coronavirus stellt uns alle und die gesamte Welt auf eine harte Probe. Die momentane Krise ist die schwerste seit dem 2. Weltkrieg. Dabei ist es schon lange nicht mehr nur eine Gesundheitskrise, sondern auch eine Wirtschaftskrise und eine Krise, die auch das gesamte Leben betrifft. Das haben wir in den letzten Wochen schon allzu deutlich feststellen müssen. Wir alle sitzen im Homeoffice, kümmern uns um unsere Kinder und machen uns Sorgen um unsere Arbeitsplätze und Familien. Mir ist es also bewusst, dass es gerade nicht nur um die Situation des Unternehmens geht, sondern um die Situation jedes einzelnen von euch. Jeden von euch trifft die Kurzarbeit mit Sicherheit hart. Leider war und ist dies nicht gänzlich zu vermeiden …»

Mit einem schonungslosen Blick auf die problematische Situation beweist jeder Mutmacher, beweist jede Mutmacherin Grösse und Selbstbewusstsein. Die Basis der Ermutigung ist Ehrlichkeit. Erst durch dieses bedingungslose Ernst- und Annehmen der schwierigen Situation ist in der Folge Veränderung möglich. Sonst fliessen die Energien in den Kampf gegen die jeweilige Situation, hinein in den Widerstand. Wir bleiben in der Problemorientierung stecken und können die Weichen zur Lösungsorientierung nicht effektiv stellen.

Fazit aus diesem ersten Eckpfeiler auf dem Weg zu Mutmacher-Reden: Nur wer selbst den Mut hat, der Realität voll und ganz in die Augen zu schauen und dies klar mitzuteilen wagt, kann andere ermutigen. Die Kunst, Menschen zu ermutigen, setzt Selbstvertrauen voraus. Der eigene Mutpegel entscheidet über unsere Fähigkeit, anderen Mut zu machen. Selbstermutigung ist eine grundlegende Herausforderung. Mutmacher sprechen nämlich in ihren Worten nicht nur zu einem Thema und zum Publikum, sondern sie sprechen in erster Linie auch immer von sich selbst. Denn unsere Sprache widerspiegelt unsere Persönlichkeit, unsere Haltung. Und diese selbstbewusste, diese mutige, diese zuversichtliche Haltung soll in Mutmacher-Reden ja auf das Publikum überspringen. Führungskräfte sind Vorbilder.

Mutmacher haben den Mut, genau hinzusehen. Auch bei sich.

«Wer die Herzen gewinnt,
hat mit den Köpfen leichtes Spiel

2. Wertschätzung macht Mut

Nach einem Jahr Corona-Herausforderung macht sich allenthalben Corona-Müdigkeit breit und Ernüchterung. So ist es kein Zufall, dass in den aktuellen Pressekonferenzen des BAG, des Bundesamtes für Gesundheit, und in denjenigen des Bundesrates jeweils vor den eigentlichen Informationen und Beschlüssen viel Verständnis für die aktuelle Stimmungslage der Bevölkerung geäussert wird.

Kommunikation ist eine Brücke zwischen Menschen, ist Beziehungsmanagement. Es geht um gegenseitiges Verstehen und Verstanden-Werden. Verständnis schafft die Vertrauensbasis für ein erfolgreiches gemeinsames Miteinander. Darum gestalten Mutmacher-Reden erst bewusst Beziehung und sind bestrebt, Kommunikation auf Augenhöhe zu schaffen.

Ein Chefarzt schlägt die Brücke zu seinem Pflegepersonal mit den Worten:

«Wenn ich durch die Gänge und Zimmer gehe, sehe ich in müde, erschöpfte und manchmal auch verzweifelte Gesichter. Wie gerne würde ich ihnen mehr helfen, als nur gut zuzureden. Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe gemeinsam meistern werden und gestärkt aus der Krise herauskommen. Alles was es dafür braucht sind Hoffnung und Kraft. Die Hoffnung, um zu glauben, dass alles irgendwann besser wird und die Kraft, um bis dahin durchzuhalten.»

Erst auf der Basis von Verständnis und Vertrauen ist Ermutigung möglich. Nicht-Verstehen bedeutet für uns Menschen Bedrohung. Ohne Verstehen und Sinn entsteht in uns eine abwehrende Haltung. Unser Gehirn will aber Sinn, Nutzen, Verstehen. Verstehen bedeutet für Mutmacher, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Mutmacher haben ein ehrliches Interesse an Menschen und fördern mit ihrer Wertschätzung bewusst die Beziehung zur Zuhörerschaft.

Wertschätzung, zum zweiten: Wertschätzung findet einen wertvollen Ausdruck in der Haltung der Dankbarkeit. Dankbarkeit ist ein Führungsinstrument erster Güte: Führungskräfte, die zu danken verstehen und somit explizit sagen, wofür sie danken, erklären dadurch, was ihnen wichtig ist.

«Und dennoch haben Sie alle mit vollem Einsatz dafür gekämpft, dass wir als Firma überhaupt eine Chance haben. Und dass, obwohl es zu erheblichen Beeinträchtigungen des alltäglichen Lebens kam und Sie sich auch vielfach Sorgen um Ihre Angehörigen machen mussten. Dieses Engagement übertraf unsere Erwartungen, es überwältigte uns und dafür wollen wir Ihnen heute aus ganzem Herzen Danke sagen!»

Mutmacher gestalten bewusst Beziehung und verstehen es, zu danken.

«Wir können die Umstände nicht ändern,
aber wir entscheiden selbst,
was wir daraus machen»

aus der Rede einer Schulleiterin

3. Ermutigung ist eine Frage der Haltung

Ermutigung ist eine positive, eine verändernde und vorwärtsdrängende Kraft. Ermutigung hat Zukunft im Visier. Sie ist keine Technik, sondern eher eine Haltung, Ermutigung ist eine konstruktive Lebenshaltung, die trotz Schwierigkeiten vorwärtsschaut. Ermutigung ist mehr als Optimismus: Optimismus hofft, dass eine schwierige Lebenssituation schon irgendwie gut ausgehen wird. Ermutigung, wir haben es bereits gesehen, hat immer einen klaren Blick für den Ernst einer Lage, lässt sich aber nicht lähmen von den Umständen, sondern sucht Möglichkeiten und sieht immer wieder neue Spielräume, die sich auftun ‒ und seien sie noch so klein.

In Mutmacher-Reden kommt diese konstruktive Haltung oft dadurch zum Ausdruck, dass nach dem Beschreiben der problematischen Situation zu Beginn einer Rede, ein weichenstellendes «Trotzdem», ein «Dennoch» oder ein «Aber» steht:

«Die Corona-Pandemie macht uns Angst, Angst um Gesundheit, Arbeitsplatz und Zukunft. Aber sie schenkt auch Zeit. Ich habe sie genutzt, um mal wieder Musik zu hören – am liebsten Leonard Cohen. In seinem Song «Anthem» heisst es: «There is a crack in everything. That´s how the light gets in.» - «In allem gibt es Brüche, Risse. So kommt Licht herein.» Man kann es auch weniger poetisch ausdrücken und einfach sagen: Jede Krise bietet Chancen. Und es gibt Menschen, die sie nutzen – nicht nur für sich, sondern auch, um anderen eine gute Zukunft zu ermöglichen. Und genau das tun wir …»

Eine Frage der Haltung, zum zweiten: Die Haltung von Stärke und Selbstbewusstsein findet einen besonders kraftvollen Ausdruck, wenn sich Führungskräfte in Mutmacher-Reden auf die eigene Mission und ihre Werte besinnen. Wie dieser weitsichtige Geschäftsführer:

«Sehen Sie dieses Jahr als Gelegenheit, dass wir uns mit auf unsere Grundpfeiler, unsere Stärken und unseren eigentlichen Auftrag konzentrieren; dass wir den Gedanken von ständigem Wachstum und Erfolg einmal beiseiteschieben und einen Schritt zurück machen. Als Chance, uns endlich mal Zeit zu nehmen für neue Ideen, Perspektiven und Wege. Alles was wir Jahre- und monatelang aufgeschoben haben, können wir nun abarbeiten. Diese Zeit bietet uns die Chance, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Lassen Sie uns gemeinsam fragen, ob der Weg, den wir gehen, noch immer der richtige ist und ob wir ausreichend nach links und rechts schauen. Wir können „aufräumen“, strukturieren und uns neu ordnen. Wir setzten die Uhren auf „Null“ und haben die Chance in vielen Bereichen neu zu starten. Lassen Sie uns positiv in die Zukunft sehen und unsere Firma erfolgreich aus dieser Zeit herausführen. Wir haben diese einmalige Gelegenheit und gemeinsam werden wir sie nutzen.»

Der Chefarzt schwört sein Team ein:

«Wir tun tagtäglich das, wofür wir ausgebildet wurden und was wir als unsere Berufung angenommen haben: Gemeinsam retten wir Menschenleben! Also halten Sie durch! Ich verspreche Ihnen: Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende. Nehmen wir all ihre Kraft zusammen.»

Mutmacher sind sich ihrer Stärken bewusst, kennen ihre Mission und ihre Werte. Auf diesem starken Fundament verstehen sie es, die Weichen für die gewünschte, konstruktive Haltung der Zuhörenden (neu) zu stellen.

«An einem Strang ziehen,
und erst noch in dieselbe Richtung»

4. Ermutigung stärkt das Miteinander

Vor allem in der ersten Welle der Corona-Herausforderung ist er stark in den Fokus getreten, der Wert der Solidarität. Könnte es sein, dass der Sinn der Pandemie grundlegend darin besteht, dass wir das Miteinander grundlegend neu ordnen, optimieren sollen, in Familien, Unternehmen, in der Gesellschaft, zwischen Ländern?

Gezielt setzen Führungspersönlichkeiten ermutigende Worte ein, um das Wir-Gefühl zu stärken, den Zusammenhalt, die Verbundenheit. Der Vereinspräsident findet dafür passende Worte:

«Im aktiven Vereinsalltag bleibt ja nicht immer Zeit für ausführliche persönliche Gespräche. Jetzt haben wir aber die Chance, uns noch ein bisschen besser kennenzulernen und zusammenzuwachsen. Wenn es euch nicht gut geht – egal ob gesundheitlich oder mental – scheut euch nicht, mich oder andere Vereinsmitglieder um Unterstützung zu bitten. Oft hilft schon ein offenes Gespräch mit jemandem außerhalb des Familien- oder Kollegenkreises. Bietet eure Unterstützung an, wo ihr könnt. Wir können die Umstände nicht ändern, aber wir entscheiden selbst, was wir daraus machen. Dies sind aussergewöhnliche Zeiten, in denen wir einen Schritt nach dem anderen gehen müssen - und zwar gemeinsam.»

Gemeinschaften sind immer auch Werte-Gemeinschaften. Dabei ist das Gefühl der Zugehörigkeit von entscheidender Bedeutung. Zugehörigkeit bedeutet, Teil eines grossen übergeordneten Ganzen zu sein. Wenn ermutigende Worte genau dieses Grundbedürfnis in Menschen ansprechen, generiert das nicht nur Sinn, sondern jede Menge Motivation. So macht es die Schulleiterin:

«Wenn wir alle zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen, gelingt es uns vielleicht sogar diese Krise dafür zu nutzen, ein zukunftsweisendes Lehr- und Lernsystem zu entwickeln und – wenn die Zeit dafür reif ist – zu etablieren!? Nicht zum ersten Mal wäre es so, dass aus rauchenden Trümmern die schönsten Blumen treiben.»

Mutmacher wissen um die Kraft des Miteinanders und fördern bewusst den Zusammenhalt.

«Die reinste Form des Wahnsinns ist es,
alles beim Alten zu belassen und zu hoffen,
dass sich etwas ändert»

Albert Einstein

5. Ermutigung fördert die Veränderungsbereitschaft

Die Corona Herausforderung macht Sinn, Sinn im grossen Rahmen der Digitalisierung. Während die Digitalisierung darauf abzielt, alles in unserem Leben in Daten zu packen und berechenbar zu machen, zeigt uns die Pandemie die andere Seite der Medaille: die Unberechenbarkeit des Lebens. Leben ist und bleibt Veränderung ‒ diese Binsenwahrheit wird uns drastisch vor Augen geführt. Anpassungsfähigkeit ist gefragt, Anpassungsfähigkeit und Veränderungsbereitschaft. «Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen», heisst es im Gedicht «Stufen» von Hermann Hesse.

Die zentrale Intension der Mutmacher-Reden besteht darin, Menschen in ihrer Veränderungsbereitschaft zu fördern, damit sie sich bewusst Herausforderungen stellen, Schwierigkeiten meistern und persönlich weiterkommen. Denn Probleme sind Aufgaben in Arbeitskleidung.

«… Denn, was unterscheidet in Zeiten solch gravierender Krisen wie der aktuellen Corona-Pandemie die Gewinner von den Verlierern? Was machen erfolgreiche Unternehmen und Einzelkämpfer gerade anders als die anderen? Ich sage es euch: Letztere hoffen, dass sich die Dinge schnell wieder ändern. Sie geben sich den äußeren Begebenheiten hin, hoffen und scheitern. Die Erfolgreichen fangen an, sich selbst zu ändern, ihr Konzept zu überdenken und neue Wege zum Erfolg zu finden. Ich zähle unsere Firma zu den Erfolgreichen.»

Dieser Chef redet seinem Team gehörig ins Gewissen, rüttelt auf und macht Mut.

Mutmacher wissen, dass nur Veränderung Fortschritt generiert. Sie stärken allenthalben Anpassungsfähigkeit.

«Inmitten der Schwierigkeiten
liegen die Möglichkeiten»

Albert Einstein

6. Ermutigung vitalisiert schlummerndes Potential

Die Champions League der Ermutigung besteht darin, Menschen, Mitarbeitende, Mitbürger, nicht nur so zu sehen wie sie sind, sondern auch so, wie sie sein könnten. Das Rezept der Menschenführung für Führungskräfte hiess einst «Kommandieren - kontrollieren - kritisieren», in der Folge und heute «Fordern - fördern», künftig: «Ermutigen!». Schlummernde Potentiale wecken und Entwicklung fördern. Die Welt nach Möglichkeiten absuchen und neue Wege gehen. Grenzen verschieben. Engagiert, mutig, kreativ. Dieses Prinzip gilt auch auf unternehmerischer Ebene ‒ in Menschen und Unternehmen schlummern Potentiale, warten Möglichkeiten darauf, entdeckt zu werden.

Die Führungspersönlichkeit von einem Chef hat das Schlusswort:

«Natürlich hat auch uns die Corona-Krise getroffen. Aber, und das ist der Punkt, wir sind dabei neue Raster zu erkennen, neue Workflows zu entwickeln und neue Kanäle zu nutzen. Wir können die Krise nicht ändern, aber wir können unsere Einstellung dazu ändern, unsere Möglichkeiten als Unternehmen und als Team ausloten. Wir sind schon ein gutes Stück in die richtige Richtung gegangen. Und ich weiss, dass wir auf diesem Wege nicht nur aus der Krise finden, sondern auch gestärkt sowie mit einem erweiterten Erfahrungsschatz und Leistungsspektrum daraus hervorgehen.»

Mutmacher rufen gezielt und entschlossen schlummerndes Potential wach. Sie eröffnen Perspektiven, weisen neue Wege.

«Ich bin nicht auf der Welt,
um der Beste zu sein,
sondern um mein Bestes zu geben»

Theo Schoenaker,
aus: «Mut tut gut»

Mutmacher-Qualitäten ‒ auf einen Blick

Sich selbst und andere zu ermutigen ‒ das ist wohl eine der wertvollsten menschlichen Gaben. Ermutigung ist Menschenförderung, ist Lebensförderung pur. Ermutigung erhöht das Gefühl von Selbstachtung und stärkt unseren Glauben an die eigenen Fähigkeiten.

  • Mutmacher haben den Mut, genau hinzusehen. Auch bei sich.
  • Mutmacher gestalten bewusst Beziehung und verstehen es, zu danken.
  • Mutmacher sind sich ihrer Stärken bewusst, kennen ihre Mission und ihre Werte. Auf diesem starken Fundament verstehen sie es, die Weichen für die gewünschte, konstruktive Haltung der Zuhörenden (neu) zu stellen.
  • Mutmacher wissen um die Kraft des Miteinanders und fördern bewusst den Zusammenhalt.
  • Mutmacher wissen, dass nur Veränderung Fortschritt generiert. Sie stärken allenthalben Anpassungsfähigkeit.
  • Mutmacher rufen gezielt und entschlossen schlummerndes Potential wach. Sie eröffnen Perspektiven, weisen neue Wege.